Wallbox-Rechner
Heimladen statt Ladesäule: Wann ist deine Wallbox bezahlt?
Noch unsicher? Starte mit einem Beispiel und pass es danach an:
Was kostet deine Wallbox inklusive Installation?
Die Box selbst plus die Installation durch den Elektriker.
Manche Stadtwerke und Bundesländer fördern – vorher kurz prüfen.
Ändert sich etwas an deiner Rechnung, sagen wir Bescheid
Förderung, Einspeisevergütung, Strompreise und Fristen ändern sich laufend. Mit dem kostenlosen Marktdaten-Update erfährst du es, sobald sich etwas Wichtiges ändert. Höchstens einmal im Monat, jederzeit abbestellbar.
Die Wallbox-Rechnung: Preisdifferenz × Kilometer
Eine Wallbox verdient ihr Geld über die Differenz zwischen öffentlichem Ladepreis und deinem Heimstrompreis: Jede zu Hause geladene Kilowattstunde spart aktuell rund 20–25 Cent, mit eigenem Solarstrom sogar 40+ Cent. Der Rechner multipliziert das mit deinem Jahresverbrauch und zeigt, wann Anschaffung und Installation wieder eingespielt sind.
Dazu kommen unbezahlbare Nebeneffekte: jeden Morgen volle Batterie, kein Säulen-Roulette, keine Blockiergebühren. Die Gesamtrechnung E-Auto vs. Verbrenner machst du im E-Auto-Kostenvergleich – und ob sich die PV-Anlage fürs Überschussladen lohnt, zeigt die PV-Amortisation. Für jede andere Anschaffung gibt es den allgemeinen Amortisationsrechner.
Häufige Fragen
Was kostet eine Wallbox inklusive Installation?▾
Die Box selbst 400–1.200 €, die Installation durch den Elektriker je nach Leitungsweg 500–2.000 €. Realistisch sind 1.200–2.500 € komplett. Einige Bundesländer und Stadtwerke fördern – vorher prüfen.
Wie viel spare ich gegenüber öffentlichem Laden?▾
Öffentliche AC-Säulen kosten ad hoc meist 0,40–0,60 €/kWh, Schnelllader 0,50–0,80 € (ACE). Zu Hause zahlst du deinen Haushaltsstrom (Schnitt 2026 laut BDEW 0,37 €, neue Tarife rund 0,31 €), mit PV-Anlage effektiv noch deutlich weniger. Bei 15.000 km/Jahr macht das schnell 400–600 € Unterschied.
Brauche ich überhaupt eine Wallbox – reicht nicht die Steckdose?▾
Dauerhaftes Laden an der Haushaltssteckdose ist nur als Notlösung gedacht: lange Ladezeiten und Brandgefahr bei alten Leitungen. Eine Wallbox lädt 5- bis 10-mal schneller und ist für Dauerlast ausgelegt. Jede Wallbox musst du vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber melden, über 12 kVA (also z. B. 22 kW) braucht sie seine Zustimmung (§ 19 NAV). Als steuerbare Verbrauchseinrichtung bekommst du dafür einen Rabatt auf die Netzentgelte (§ 14a EnWG).
Lohnt sich die Wallbox mit PV-Anlage noch mehr?▾
Deutlich: Mit Überschussladen tankst du Solarstrom zu Gestehungskosten von ~8–12 ct/kWh. Gegenüber öffentlichen 55 ct sind das über 40 ct Ersparnis pro kWh – die Wallbox amortisiert sich dann oft in 1–2 Jahren.
Quellen & Stand der Werte
Zuletzt geprüft: 19.10.2026- Wallbox: Meldung und Förderung: Jede Wallbox musst du vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber melden, über 12 kVA (z. B. 22 kW) braucht sie seine Zustimmung. Eine Bundesförderung für Wallboxen am Einfamilienhaus gibt es derzeit nicht, schau bei Land, Kommune oder Netzbetreiber. Quelle: Bundesnetzagentur / § 19 NAV, geprüft am 19.10.2026.
- Strompreis Haushalt (Durchschnitt): Laut BDEW zahlen Haushalte mit 3.500 kWh Verbrauch 2026 im Schnitt 37,0 Cent pro kWh. Neue Tarife liegen laut Verivox eher bei rund 31 Cent, ein Tarifwechsel lohnt sich also oft. Quelle: BDEW-Strompreisanalyse 08/2026, geprüft am 19.10.2026.
- Öffentlicher Ladestrom: Ad hoc kostet Laden an AC-Säulen meist 40 bis 60 Cent pro kWh, an Schnellladern 50 bis 80 Cent. Mit Ladetarif wird es oft günstiger. Quelle: ACE, geprüft am 19.10.2026.
Wir prüfen Preise, Fördersätze und Gesetzesänderungen regelmäßig und passen die Standardwerte der Rechner an. Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die Bedingungen der jeweiligen Förderstelle bzw. deines Anbieters.