E-Auto-Kostenvergleich
E-Auto vs. Verbrenner: Ab wann fährt der Stromer günstiger?
Noch unsicher? Starte mit einem Beispiel und pass es danach an:
Was kosten E-Auto und vergleichbarer Verbrenner?
Nimm zwei vergleichbare Modelle. Wichtig ist nur der Preisunterschied – den Mehrpreis holt das E-Auto später über die laufenden Kosten wieder rein.
Förderungen oder Rabatte ruhig schon vom E-Auto-Preis abziehen.
Ändert sich etwas an deiner Rechnung, sagen wir Bescheid
Förderung, Einspeisevergütung, Strompreise und Fristen ändern sich laufend. Mit dem kostenlosen Marktdaten-Update erfährst du es, sobald sich etwas Wichtiges ändert. Höchstens einmal im Monat, jederzeit abbestellbar.
Kurz gesagt: Ein E-Auto wird gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner meist nach 5–9 Jahren günstiger. Entscheidend sind der Mehrpreis, die Fahrleistung und der Lade-Mix: Wer überwiegend zu Hause oder mit PV-Strom lädt, erreicht den Break-Even deutlich früher.
Mehrpreis gegen laufende Ersparnis: so funktioniert der Vergleich
E-Autos kosten in der Anschaffung meist mehr, fahren aber günstiger: weniger Energiekosten pro Kilometer, kaum Wartung (keine Ölwechsel, kaum Bremsverschleiß dank Rekuperation), aktuell keine Kfz-Steuer und obendrauf die jährliche THG-Prämie. Der Rechner ermittelt, nach wie vielen Jahren – und Kilometern – die Ersparnis den Mehrpreis aufgeholt hat.
Entscheidend ist dein Lade-Mix: Wer überwiegend zu Hause lädt (idealerweise mit eigenem Solarstrom), halbiert die Energiekosten gegenüber dem Benziner. Die komplette Gesamtkosten-Betrachtung inklusive Wertverlust erklärt unsere Seite zu den E-Auto-TCO.
Häufige Fragen
Ab wann ist ein E-Auto günstiger als ein Verbrenner?▾
Bei typischen Werten (10.000 € Mehrpreis, 15.000 km/Jahr, Heimladen) liegt der Break-Even meist zwischen 5 und 9 Jahren. Vielfahrer mit eigener Wallbox oder PV-Anlage erreichen ihn deutlich früher; wer fast nur öffentlich schnelllädt, später.
Was ist die THG-Quote und wie viel bringt sie?▾
Als E-Auto-Halter kannst du deine eingesparten Emissionen jährlich verkaufen (Treibhausgasminderungs-Quote). Für ein reines E-Auto zahlen Anbieter für das Quotenjahr 2026 etwa 300 bis 400 € (Finanztip). Die Frist setzt dein Anbieter, meist ist es der 31.10.2026. Einmal im Jahr online beantragt, läuft das nebenbei.
Wie viel kostet das Laden im Vergleich zum Tanken?▾
Heimladen: 18 kWh/100 km × 0,37 €/kWh ≈ 6,70 €/100 km. Benziner: 7 l/100 km × 2,15 €/l ≈ 15 €/100 km, also deutlich mehr als das Doppelte. Mit eigenem Solarstrom (~10 ct) sinken die Kosten auf unter 2 €/100 km; öffentliches Schnellladen (~55–69 ct) kann dagegen Tank-Niveau erreichen.
Welche Kosten berücksichtigt der Rechner?▾
Mehrpreis bei der Anschaffung, Energie- vs. Kraftstoffkosten (mit Heim-/Öffentlich-Mix), Kfz-Steuer, Wartungsdifferenz und THG-Prämie. Nicht enthalten: Wertverlust und Versicherung im Detail – dafür gibt es die TCO-Betrachtung.
Quellen & Stand der Werte
Zuletzt geprüft: 19.10.2026- Strompreis Haushalt (Durchschnitt): Laut BDEW zahlen Haushalte mit 3.500 kWh Verbrauch 2026 im Schnitt 37,0 Cent pro kWh. Neue Tarife liegen laut Verivox eher bei rund 31 Cent, ein Tarifwechsel lohnt sich also oft. Quelle: BDEW-Strompreisanalyse 08/2026, geprüft am 19.10.2026.
- Benzinpreis Super E10: Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel rund 2,15 Euro, Diesel rund 2,25 Euro. Quelle: ADAC (Wochenauswertung 14.10.2026), geprüft am 19.10.2026.
- Öffentlicher Ladestrom: Ad hoc kostet Laden an AC-Säulen meist 40 bis 60 Cent pro kWh, an Schnellladern 50 bis 80 Cent. Mit Ladetarif wird es oft günstiger. Quelle: ACE, geprüft am 19.10.2026.
- THG-Prämie E-Auto: Für ein reines E-Auto zahlen Anbieter für 2026 etwa 300 bis 400 Euro. Die Frist setzt dein Anbieter, meist der 31.10.2026. Quelle: Finanztip, geprüft am 19.10.2026.
- Kfz-Steuer E-Auto: Erstzulassung bis 31.12.2030: bis zu zehn Jahre steuerfrei, längstens bis 31.12.2035. Quelle: § 3d KraftStG, geprüft am 19.10.2026.
Wir prüfen Preise, Fördersätze und Gesetzesänderungen regelmäßig und passen die Standardwerte der Rechner an. Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die Bedingungen der jeweiligen Förderstelle bzw. deines Anbieters.